Stubaital – „Top of Tyrol“ und Faulenzen

Wir haben heute unsere Knochen nicht auf die Räder bekommen und haben uns einstimmig für einen Faulenzertag entschieden. Ganz ohne Aktivität ist aber auch blöd, also mit der Bergbahn hoch zur „Jochdohle“ auf  3.210 m „Top of Tyrol“ und danach gleich an den Pool und in die Sauna. Damit verabschieden wir uns auch aus diesem Urlaub, morgen geht’s zurück mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Danke an alle Neugierigen, die hier die letzten Tage vorbeigeschaut haben.

Stubaital – „Pinnisalm“ mit Wandereinlage

Unser gestriger Tag ist leider wiederholt anders gelaufen als geplant. Nach 4 Std. Stop-and-Go vom Hochpustertal ins Stubaital und anhaltender Regen war unser Gemüt nicht mehr für einen Zeltaufbau zu begeistern. Angekommen wurde stattdessen das erste Hotel am Straßenrand gekapert, denn unsere eigentliche Zielunterkunft hatte unsere Buchung leider erst für heute bestätigen können, was ja eigentlich mit dem Zelt überbrückt werden sollte.

Nach einem Frühstart haben wir uns gleich auf die Räder und Strecke gemacht, Ziel war die „Pinnisalm“ über die „Panoramabahn Elfer“, was sich später als kleine Herausforderung entpuppte, denn ein großes Stück der Strecke war sogar für eine reine Wanderstrecke ohne Bike recht anspruchsvoll, mit Radschuhen und Drahtesel machte es doppelt so viel Spaß, Prädikat „unfahrbar“.

Nach ordentlichen Höhenmetern und einer geschmeidigen Abfahrt erwartete uns unsere letzte Unterkunft mit dem bisher besten Zimmer und Ausblick, Sauna, Schwimmbad und 5-Gänge-Menü lassen den Tag nun ausklingen. Morgen soll das Wetter endlich sonnig werden und wir hoffen nicht zu sehr mit Muskelkater bestraft zu werden, um gleich eine neue Tour in diesem tollen Tal starten zu können.

 

 

Südtirol – „Nemes Hütte“ ohne Ausblick

Heute ist unser letzter Tag in den Dolomiten und wir hatten uns dafür natürlich noch eine kleine Tour ausgesucht. Es ging zu „Nemes Hütte“ auf ca. 1950 m Höhe. Das Wetter war leider nicht auf unserer Seite und zu allem Überfluss ist die Hütte wohl an einem Sonntag ein so beliebtes Ausflugsziel, dass wir dort keinen Platz für ein Mittagessen gefunden hatten. Die Abfahrt bis zur nächsten Einkehrmöglichkeit, dem „Kreuzbergpass“, war dafür um so schöner. Weniger schön war der erste Plattfuß in unserem Urlaub, aber dank einer Schlauch-Flatrate beim besten Fahrradhändler kein Problem :).

Apropos Wanderer – Herr Luis Trecker war wohl Stammgast in unserem Hotel, der berühmte Rucksack kommt den unseren aktuell sehr nahe, denke ich :).

Morgen geht es über die Grenze nach Österreich, wo wir endlich versuchen wollen das Zeltlager einmal für eine Nacht aufzuschlagen, bevor wir ab Dienstag die restliche Woche im „Stubaital“ verbringen wollen.

Südtirol – Auf zur Hahnspielhütte

Nach unserer gestrigen Anreise ins Hochpustertal (Südtirol, Italien) sind wir in unserem Hotel im Ort „Sexten“ angelangt. Nach einer durchwachsenen Nacht und einem morgigen Besuch beim lokalen Doc (dank EU-Karte alles total easy) wollten wir jedoch das anfangs noch sonnige Wetter voll auskosten und haben uns gleich den „Giro d’Italia“ zur „Hahnspielhütte“ auf 2200 m ausgesucht.

Die Tour war total Klasse, allerdings hielt das Wetter dann doch nicht sein sonniges Versprechen vom Vormittag. Zur Belohnung wurde anschließend der Wellness-Bereich des Hotels ausgiebig erprobt und es wartet das 4-Gänge-Menü (problemlos laktosefrei und vegetarisch) auf uns.

Slowenien 2011 Tag 5 – Piran

Heute war unser letzter Tag in Slowenien, denn wir haben uns dazu entschlossen, ein wenig weiter zu fahren in Richtung Dolomiten. Zum einen ist unser Appartement ab morgen bereits reserviert und wir müssten uns etwas anderes suchen, zum anderen ist der Wetterbericht alles andere als rosig für die nächsten Tage (leider auch für die gesamte Alpenregion, also mal schauen).

Nach einer doch 2,5 Std. Fahrstrecke (auf der Karte sah es so wenig aus ;)) durch „Nova Gorica“ auf slowenischer Seite und „Triest“ auf italienischer Seite lag das kleine Küstenstädtchen „Piran“ (nicht zu verwechseln mit „Pirna“ ;)) wie gemalt vor uns. Es könnte dort so schön sein, wenn es nicht von Touristen (wie uns) und Badegästen überflutet wäre. Die Strandpromenade gleicht dem Ballermann, zum Glück ist man in den malerischen Gäßchen ein wenig vor den Menschenmassen in Sicherheit. Bei 33°C im Schatten (habe allerdinga keinen gesehen) haben wir es uns trotzdem in einem ruhigen Restaurant gemütlich gemacht und die kulinarischen Gaumenfreuden des Meeres genossen (ich hätte nicht gedacht, dass ich manches davon essen würde).

PS: Mein Lieblingsbild von heute: Warteschlange an der Treppe ins Mittelmeer.

 

Slowenien 2011 Tag 4 – Senica

Nach der kleinen Eingewöhnungstour gestern, hatten wir uns eine mittelschwere Runde aus unserem Tour-Book für heute herausgesucht und wurden nicht enttäuscht. Von „Most na Soci“ ging es stetig bergauf zum Aussichtspunkt „Senica“ und danach führte eine lange Abfahrt durch die herrliche Gegend oberhalb der „Soca“ zurück zum Startpunkt. Bei einer Temperatur oberhalb der 30°C waren die 25 km völlig ausreichend und wurden abschließend mit einem Eis belohnt :).