Willkommen

in der Schrebergartenkolonie am Timmendorfer Strand (Insel Poel). Nach einer langen Nacht durch komplett Dänemark erwartete uns die Ostsee und bei badetauglichem Wetter kann man über den Kulturschock schnell hinweg kommen (zumindest für zwei Nächte). Um nicht allzu sehr aufzufallen, haben wir die Rituale der Stammeshäuptlinge weitestgehend übernommen (Rasenmäher für den Stellplatz hatten wir leider nicht mit und Gartenzwerge waren uns zu teuer) und uns durch das Anbringen der Herkunftsfahne am Bug des Schiffs sofort integriert.
Mit einem letzten abendlichen Spaziergang konnte die Fuji X20 auch auf einmal Farbe knipsen, ohne Stativ und nach zwei Radeberger hat aber auch dies für Schnappschüsse gut funktioniert.
Somit endet der diesjährige Urlaub mit knapp 3.000 km im Bus und mächtig vielen Bildern im Kopf und Herz. Norwegen wir sehen uns!

Tschüss Norwegen

Mit dem letzten Stopp in Hornnes kam auch endlich die Sonne und so blieben wir einfach noch zwei Tage in traumhafter Natur. Am Abreisetag dann noch eine neue Überraschung, die Batterie vom Bus hat sich auch komplett ausgeruht. Zum Glück war der süße Bulli von nebenan absolut safaritauglich ausgerüstet und so haben wir die Fähre in Kristiansand pünktlich bekommen.


Da wir immer noch mit Dauerregen zu kämpfen haben, haben wir beschlossen die Kurve schon unterhalb von Bergen wieder nach Süden zu kratzen, um Anfang nächster Woche die Fähre in Kristiansand wieder gehn Dänemark zu nehmen.
Gestern hatten wir doch glatt ein paar Sonnenstrahlen und haben sofort den erst besten Stellplatz angefahren, direkt am Wasser und toller Kulisse auf die Berge. Heute dann wieder die ganze Fahrt durchweg nass, aber dafür mit einem traumhaften Zwischenstopp auf einem Hochplateau. Leider überall „no Camping“. So schön das wilde Camping auch ist, das Wetter muss passen, sonst ist die Euphorie nach ein paar Tagen dahin und die heiße Dusche ruft. So auch heute. Einfach den ersten Campingplatz angefahren, 5 Sterne Schickimicki, aber dafür wieder direkt am See und mit gaaanz heißer Dusche.
Nur Rauchen kann man sich hier sehr schnell abgewöhnen, der Versuch ein Päckchen Tabak zu kaufen wurde vom Preisschild unterbrochen, es zeigte 265 NOK, Kurs 1:8 ungefähr. Jetzt Klaviermusik in der Lobby des angrenzenden Hotels und vor allem WiFi, yeahhr.

Warum auf dem Gletscher Eis liegt

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… wissen wir jetzt! Hier am Morteratsch-Gletscher, unweit von Pontresina und St. Moritz, hat es sich trotz Hochsommer in den letzten Nächten so abgekühlt (letzte Nacht –1°C), dass wir nicht nur einen neuen Schlafsack gekauft haben, sondern auch kein Auge zugemacht haben. Nach einer Mini-Tour in Richtung Berninapass (die Müdigkeit siegte und eine Überquerung war mental ausgeschlossen) und nach Pontresina wurden wir von der schweizerischen Preispolitik für Liftkarten schockiert (Tageskarte pro Person 64 CHF) und haben uns trotz dieser wundervollen Natur für eine Weiterfahrt zurück nach Österreich entschieden. Gerade angekommen (Region Montafon) musste erst einmal eine Bike-Werkstatt gefunden werden, denn die gute Louise (mit Nachnamen Magura) an Anjas Bike muss dringend entlüftet werden. Soeben der Anruf aus dem benachbarten Shop – alles fertig! Tip top, morgen kann es losgehen.

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