Tschüss Norwegen

Mit dem letzten Stopp in Hornnes kam auch endlich die Sonne und so blieben wir einfach noch zwei Tage in traumhafter Natur. Am Abreisetag dann noch eine neue Überraschung, die Batterie vom Bus hat sich auch komplett ausgeruht. Zum Glück war der süße Bulli von nebenan absolut safaritauglich ausgerüstet und so haben wir die Fähre in Kristiansand pünktlich bekommen.


Da wir immer noch mit Dauerregen zu kämpfen haben, haben wir beschlossen die Kurve schon unterhalb von Bergen wieder nach Süden zu kratzen, um Anfang nächster Woche die Fähre in Kristiansand wieder gehn Dänemark zu nehmen.
Gestern hatten wir doch glatt ein paar Sonnenstrahlen und haben sofort den erst besten Stellplatz angefahren, direkt am Wasser und toller Kulisse auf die Berge. Heute dann wieder die ganze Fahrt durchweg nass, aber dafür mit einem traumhaften Zwischenstopp auf einem Hochplateau. Leider überall „no Camping“. So schön das wilde Camping auch ist, das Wetter muss passen, sonst ist die Euphorie nach ein paar Tagen dahin und die heiße Dusche ruft. So auch heute. Einfach den ersten Campingplatz angefahren, 5 Sterne Schickimicki, aber dafür wieder direkt am See und mit gaaanz heißer Dusche.
Nur Rauchen kann man sich hier sehr schnell abgewöhnen, der Versuch ein Päckchen Tabak zu kaufen wurde vom Preisschild unterbrochen, es zeigte 265 NOK, Kurs 1:8 ungefähr. Jetzt Klaviermusik in der Lobby des angrenzenden Hotels und vor allem WiFi, yeahhr.

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Wetter!

Kurzes Familientreffen in Dänemark und weiter ging es zur Fähre in Richtung Kristiansand. Nach einer Überfahrt bei gefühlter Windstärke 12 scheidet der Beruf als Krabbenfischer für mich aus. Nach 3,5 Stunden empfing uns Norwegen mit bestem Wetter für wildes Campen, danke Regengott. Wir fanden auf Anhieb (nach 3 Stunden Fahrt) einen Stellplatz direkt am Fluss und die erste Nacht war nach den letzten Tagen wirklich erholsam. Der nächste Tag begann mit Sonnenschein und für das richtige outdoor feeling war das Bad im Fluss obligatorisch. Danach hieß es auf in Richtung Norden, das Ziel Bergen steht nach wie vor. Da man andauernd mit kleinen Fähren übersetzen muss und die Straßen oft nicht mehr als 60 km/h zulassen, war es bereits nach 18 Uhr als wir die Suche nach einem neuen Stellplatz aufgaben und einen Campingplatz in Preikestolen zur Übernachtung wählten. Es hätte auch ein solcher in Zingst sein können, denn 90 % aller Kennzeichen tragen ein „D“. Prima wild life.

Ahoi

Moin moin

Nach 5 Stunden Fahrt noch eine kurze Runde durch den Kiez.

Pause.

autsch

UCI Downhill Worldcup Leogang

Und während des Durchstreifens der Teamlager saßen diese netten Jungs beisammen und wollten unbedingt ein Erinnerungsbild mit mir haben, aber sicher doch! ;)

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