FFM

Endlich habe ich begonnen was ich schon seit langem beginnen wollte – die Digitalisierung meiner analogen Bilder. Also schnell noch einen Scanner für Zuhause gekauft und fleißig die alten Kisten mit Abzügen, Negativen, mit und ohne Beschriftung, in Farbe oder Schwarz-Weiß, verfusselt, zerkratzt oder beides … durchwühlt und die ersten Filmstreifen für scannenswert befunden.

Nach einiger Zeit des Ausprobieren bin ich mir nun ziemlich sicher die Bilder in einem möglichst unbearbeiteten Zustand zu archivieren und ein paar davon auch hier zu präsentieren. Mit unseren digital-verwöhnten Augen, dem Hang zur überkorrekten Belichtung, Ausrichtung und Retusche machen es einem die kleinen Kunststoff-Streifen nicht leicht und offenbaren den für mich wahren Wert der Fotografie – das Motiv – Korn für Korn, Kratzer für Kratzer. Sofort weckt dies in mir eine ungeduldige Freude und ich möchte sogleich wieder Filme einlegen. Aber zuerst wird weitergescannt. Hier die erste Serie, weitere folgen nach Lust und Laune.

(ca. 2001, Nikon FE2, Tokina 28 mm f/2.8, Kodak T-Max 400 Professional)

GoPro Hero2 – Erster Ausritt [Update 19.01.2012]

Am gestrigen Samstag stand der erste Ausritt mit der GoPro Hero2 auf den Inselsberg an. Es ging von Gotha/Sundhausen aus über den Boxberg nach Leina, Schnepfenthal, Friedrichroda, von dort über die Bobbahn hoch zum Spießberghaus, weiter über das Heuberghaus zum Kleinen Inselsberg und schließlich hoch auf Großen Inselsberg. Die Rücktour startete mit einer nasskalten Abfahrt nach Tabarz, um von dort in Richtung Walthershausen über Deysingslust nach Gotha zurückzugelangen.

Leider  hatte ich die absurde Vorstellung der Akku der Hero2 würde den kompletten Ritt durchhalten, was leider nicht der Fall war – kurz vor dem Kleinen Inselsberg machte dieser schlapp. Ein weiterer Lernfaktor war die Positionierung der Kamera am GoPro Chesty (Brustgurt), denn wie man leider auf dem Video sieht ist die Neigung viel zu stark nach Unten ausgerichtet, wodurch man viel Bike, aber wenig Umgebung sieht. Knackpunkt dieser Konstruktion ist, dass man die Hero2 allerdings in der Standard-Ausrichtung am Chesty nicht weiter nach Oben neigen kann! Zum Glück verfügt diese aber über die Optionen „Up/Down“, wodurch man das Bild intern um 180° drehen kann. Dies gibt die Möglichkeit die Kamera mit dem Kopf nach Unten am Chesty zu befestigen, um somit diese nach Oben zu neigen. Muss man nur erst einmal wissen.

Meine ersten Videoschnitt-Versuche lasse ich hiermit unkommentiert, nur soviel – Youtube und die Gema mochte meine Musikauswahl nicht, wodurch ich weder die HD-Auflösung von 720p zeigen kann, noch in den Genuss des bequemen Youtube-Players komme. Nachtrag: Vimeo ist da moderater und ich habe mich für diese Möglichkeit entschieden.

Insgesamt macht die Filmerei einen riesigen Spaß und ich denke mit mehreren Akteuren und besseren Bildausschnitten wird es noch interessanter.

Update 19.01.2012

Update 09.01.2012

Update 15.12.2011

Erster Ausritt:

Hier noch das GPS-Tracking der gesamten Tour, denn mein Garmin Edge 500 hat mich nicht im Stich gelassen, yeah!